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© Hartmut Felgner
Immer wieder kommt es in freier Wildbahn zu Paarungen zwischen Tieren, die nicht zur gleichen Art gehören - nur kurios oder auch eine Gefahr für Wildtiere? (Auszug Artikel von Dr. Christine Miller in PIRSCH 11/2011 / Wildkunde; Schon gewusst?) Zum Foto: In vielen Gebieten beschlägt der Sikahirsch nicht nur Sika-, sondern auch Rottiere. i Artikel "Sikahirschbrunft - Klein und Schwarz - Eine denkwürdige Sikahirschjagd südlich des Möhnesees im Arnsberger Wald" von Jörg Brauneis in PIRSCH (Ausgabe 22/2009) und "Auf Hirsche am Haff / Polen" von Hartmut M. F. Syskowski in PIRSCH (Ausgabe 2/2011).
Mischlingspaarungen (Beispiele; + = Fruchtbare Nachkommen nachgewiesen) Kreuzungen bei Wildtieren: Feldhase x Schneehase + Rotwild x Sikawild + Grizzlybär x Eisbär + Mink x Europäischer Nerz Kreuzungen mit Haustieren: Wildschwein x Hausschwein + Wolf x Hund + Wildkatze x Hauskatze + Iltis x Frettchen + Steinbock x Hausziege + Schaf (Widder) x Ziege (Geiß) Kreuzungen bei Vögeln: Birkhuhn x Auerhuhn Schneehuhn x Birkhuhn Schneehuhn x Haselhuhn Schneehuhn x Auerhuhn Moorschneehuhn x Schneehuhn Schwan x Kanadagans Kanadagans x Saatgans Kanadagans x Hausgans Ringfasan x Bantamhenne Wachtel x Haushuhn Silbermöwe x Heringsmöwe Roter Milan x Schwarzer Milan (Auszug aus Tabelle zum vorgenannten Artikel)
i Nilgans x Stockente: An einem Parkteich hat sich eine Nilgans auch mit einem Stockententenerpel gepaart. Dazu schrieb mir Bernd Struwe-Juhl, Zoologisches Institut der Universität Kiel: "Zu dieser ungewöhnlichen Hybridisierung ist es offensichtlich aufgrund der Fehlprägung der Stockentenkühken als Folge des interspezifischen Mischgeleges gekommen. Da die Eltern nicht nur verschiedenen Gattungen, sondern sogar zwei verschiedenen Unterfamilien angehören, nämlich Halbgänsen (Tadornini) und Schwimmenten (Anatini), ist davon auszugehen, dass die Hyabriden nicht fertil sind." (Quelle: PIRSCH 13/2011 / Pirschgang / Heinz Stetzuhn)
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