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Fluorierte Treibhausgase (F-Gase) werden oftmals als Alternative für die ozonschichtschädigenden Fluorkohlenwasserstoffe (FCKW) eingesetzt. Sie haben jedoch ein erhebliches Treibhauspotential: F-Gase sind 100- bis 24.000-mal schädlicher für das Klima als CO2. Obwohl immer mehr Unternehmen auf F-Gase verzichten und die Vorteile von halogenfreien Stoffen für sich und die Umwelt erkennen, sind sie immer noch in einer Vielzahl von Produkten und Verfahren zu finden – etwa als Kältemittel in Klimaanlagen von Pkw. Der weltweite Anteil von F-Gasen an den Gesamtemissionen klimaschädlicher Gase beträgt derzeit annähernd zwei Prozent.
Prognosen im Auftrag des UBA zeigen, dass dieser Anteil im Jahr 2050 in einem Business-as-usual-Szenario auf sechs Prozent steigen wird. Dabei gibt es in vielen Anwendungsbereichen ökonomisch und umweltschutzbezogen sinnvolle Alternativen. Gute Beispiele aus der Praxis sind energieeffiziente Anlagen mit natürlichen Kältemitteln, die Kühlregale und Tiefkühltruhen in Supermärkten kühlen oder bei der Bahn den ICE selbst im letzten heißen Sommer – entgegen Anlagen mit F-Gasen – ohne Ausfälle angenehm klimatisierten. Ein kürzlich veröffentlichter Bericht des UBA erläutert, welche Produkte F-Gase enthalten und welche technischen Möglichkeiten der Emissionsreduktion es bereits gibt. (UBA aktuell 5/2010) >>>Bericht als Download
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