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"Gartenkreuzspinne" © Hartmut Felgner |
Wussten Sie, dass Spinnen jährlich etwa 50 Tonnen Ernteschädlinge, Stechmücken und Fliegen pro Hektar vertilgen? - Deutsche Wildtier Stiftung veröffentlicht aktuelle Umfrage zum Thema Spinnen Laut einer repräsentativen EMNID-Umfrage im Auftrag der Deutschen Wildtier Stiftung hält nur die Hälfte aller Deutschen (50%) Spinnen für nützliche Tiere. Nur 46% schreiben ihnen eine wichtige Rolle im Ökosystem zu. Beinahe ein Drittel der Bevölkerung (31%) denkt, Kreuzspinnen seien gefährlich für den Menschen - obwohl das nicht stimmt. Jeder Fünfte (19%) gibt an, Spinnen sofort totzuschlagen. Dabei sind Spinnen sehr nützliche Tiere: sie fressen jedes Jahr circa 50.000 Kilogramm Insekten pro Hektar und schützen uns so vor einer „Überbevölkerung“ an Ernteschädlingen, Stechmücken und Fliegen. Deshalb bitte die kunstvollen Geflechte im Garten nicht zerstören! Vor allem die häufig anzutreffende Gartenkreuzspinne (Foto: auch "Gemeine Kreuzspinne" / Spinne 2010) ist eine sehr eifrige Schädlingsvertilgerin und - aller üblen Nachrede zum Trotz - wie sämtliche anderen heimischen Spinnenarten für den Menschen völlig harmlos. (PM der Deutschen Wildtierstiftung 26.10.05; Auszug aus dem Artikel "Gärtners kleine Helferlein" vom Stefanie Schäffer, Ratgeber Frau und Familie 7/2009; Schon gewusst?)
i Artikel "Baumeister auf acht Beinen - Aus dem Leben der Gartenkreuzspinne" von Jürgen Huhn in NATURSCHUTZ heute 4/02.
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