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Bücher, Karten, CD, DVD / Nachhaltiges Flächenmanagement
 

BfN-Skript "Lebensraumkorridore für Mensch und Natur"




Seit 2003 arbeitet der DJV zusammen mit dem Bundesamt für Naturschutz (BfN), Universitäten und weiteren Fachinstituten an Planungshilfen, um der anhaltend hohen Flächeninanspruchnahme und der zunehmenden Zerschneidung der Landschaft durch Siedlung, Gewerbe und Verkehrsinfrastruktur entgegenzuwirken. DJV und BfN messen dabei der Bewahrung räumlich-funktionaler ökologischer Beziehungen eine vorrangige Aufgabe für die dauerhafte Sicherung der biologischen Vielfalt in Mitteleuropa zu. Als Ergebnis der Zusammenarbeit erschien jetzt der Bericht "Lebensraumkorridore für Mensch und Natur" als Band 17 der BfN-Schriftenreihe "Naturschutz und Biologische Vielfalt". Mit der kartografischen Aufarbeitung des Konzeptes der Lebensraumkorridore im ersten Teil dieses Bandes wird erstmals ein deutschlandweiter, integrativer Ansatz zur Bewahrung räumlich-funktionaler ökologischer Beziehungen für die dauerhafte Sicherung der Artenvielfalt vorgestellt. Neben Gesichtspunkten des Artenschutzes sind weitgehende Anforderungen der Landnutzung einbezogen, z. B. Naturerlebnis, Wandern und auch Jagd. Im zweiten Teil sind Beiträge und die Ergebnisse einer internationalen Fachveranstaltung in Bonn dokumentiert. Dargestellt werden wissenschaftliche Erkentnisse, rechtliche Möglichkeiten, konzeptionelle Arbeiten und internationale Erfahrungen zur Erhaltung und Wiederherstellung von Verbund. Damit wird mit dem vorliegenden Band der erste Schritt auf dem Weg zu einem bundesweit kohärenten Ansatz und dessen Eingliederung in ein Europäisches Ökologisches Netzwerk (Pan European Ecological Network, PEEN) gemacht. (Der JÄGER in Baden-Württemberg, Heft 6/06)
i Der Bericht kann beim Bundesamt für Naturschutz (BfN) bestellt oder im Internet > Aktuelles / Naturschutz als pdf-Datei heruntergeladen werden.



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Kurze Wege




Drei Filme über den Zusammenhang von Alltag und Siedlungsform
Film-DVD: 3 Filme zu je rd. 15 Minuten und Powerpoint-Präsentation sowie Booklet mit Hintergrundinformationen zum Thema. Bezug beim Landesnaturschutzverband Baden-Württemberg, Olgastr. 19, 70182 Suttgart, Tel. (0711) 248955-20, www.lnv-bw.de, oder im Buchhandel.
i Siehe auch Medienpaket "Ende im Gelände"!



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Landschaftszerschneidung contra Lebensraumverbund?




(Quelle: ev-akademie-boll.de)

Tagungsband "Landschaftszerschneidung contra Lebensraumverbund?" veranstaltet von Landesnaturschutzverband BW und der Akademie Bad Boll am 22.10.05.
i Der Tagungsband ist bei der Akademie Bad-Boll erhältlich, Best. Nr.: 3/2006.



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Medienpaket "Ende im Gelände" zum Flächenverbrauch ist fertig!




"Gewerbegebiet Ergenzingen" © LNV-Archiv

Film zum Landschaftsverbrauch stößt auf großes Interesse - Initiatoren wünschen sich nun rege Nachfrage
Dass ein Naturschutzverband unter die Filmproduzenten geht, ist sicher kein alltägliches Ereignis und bedeutet für diesen deswegen ein Wagnis. Für den Landesnaturschutzverband Baden-Württemberg (LNV) scheint sich dieser Mut jedoch gelohnt zu haben: Sein Dokumentarfilm "Ende im Gelände" lockte Mitte des Monats eine große Zahl interessierter Menschen ins "Kino Museum" nach Tübingen.

Insgesamt nahezu 400 Besucher durfte LNV-Vorstandsmitglied Dr. Heiner Grub bei der Filmpremiere und zwei Tage später bei einer Matinee begrüßen, darunter auch Prominenz wie die Tübinger Oberbürgermeisterin Brigitte Russ-Scherer und Regierungspräsident Dr. Hubert Wicker. Dieser zeigte sich in seinem Grußwort besorgt darüber, das trotz stetigem Bevölkerungsrückgang weiter kräftig gebaut werde und damit in der Zukunft Leerstände und Siedlungsbrache zu befürchten seien. Er sprach sich nachdrücklich für eine konsequente Innenentwicklung unserer Siedlungen aus. Der LNV-Vorsitzende Reiner Ehret wies darauf hin, dass ein solcher Weg nicht nur sinnvoll, sondern auch machbar ist. Denn der Film verdeutliche überzeugend, dass die Bewohner von attraktiv gestalteten (Alt-)Stadtvierteln eine höhere Lebensqualität verspüren als solche der typischen Neubausiedlungen im ländlichen Raum. Ministerialrat Fehrenbach von der Stiftung Naturschutzfonds zeigte sich angesichts des nun sichtbaren Ergebnisses sehr zufrieden, ein solch gelungenes Werk mit einem stattlichen Betrag unterstützt zu haben.
Dr. Grub, welcher den 45-minütigen Dokumentarfilm zusammen mit dem Stadtplaner Andreas Feldtkeller konzipiert hatte, deutete die positive Resonanz als ein erfreuliches Zeichen: Anscheinend werde die Zersiedelung unserer Landschaft (siehe Foto 2) von immer mehr Menschen als ein wichtiges Problem unserer Zeit angesehen. Beide erhielten für ihr Werk vom Publikum großes Lob, genauso wie der junge Regisseur Patrik Metzger, dem es gelang, den komplexen Sachverhalt in origineller und unterhaltsamer Weise darzustellen. Dem Betrachter vermittelt er ganz ohne erhobenen Zeigerfinger, wie sich der überzogene Flächenverbrauch auf den Naturhaushalt und die Lebensqualität der Bevölkerung auswirkt. Komplettiert wird die Thematik, indem attraktive Lösungsmöglichkeiten aufgezeigt werden. Mit seiner umfassenden Betrachtungsweise eignet sich der Film laut LNV hervorragend als Unterrichtseinheit an (Volkshoch-)Schulen bzw. als Diskussionsgrundlage für Gemeinderäte, Architekten und Umweltgruppen.
Wer interessiert ist, erhält den Film als DVD zusammen mit einem 80-seitigen Lesebuch "Über den verschwenderischen Umgang mit unserer Landschaft - eine Analyse mit Lösungsansätzen" (75 Farbabb.), das zahlreiche Fakten und Hintergrundinformationen zum Film liefert. ISBN-Nr. 3-8030-0650-3. (LNV BW - PM 26.4.05) >>>LNV-Geschäftsstelle



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NABU legt Plan zu den Wanderwegen von Wildtieren in Deutschland vor




(Quelle: naturschutz-heute.de)

Verkehrswege stoppen Luchs, Wildkatze & Wolf - Für viele Tiere werden Bahnstrecken und Autobahnen zum tödlichen Hindernis
12.2.2007. Das dichte Verkehrsnetz in Deutschland verhindert die Ausbreitung von Luchs, Wildkatze, Wolf sowie anderer Wildtiere und ist für viele Arten zum Teil bestandsbedrohend. Zu diesem alarmierenden Ergebnis kommt eine ausführliche Studie des NABU. Mit dem Bundeswildwegeplan hat der Naturschutzverband jetzt erstmals für ganz Deutschland ein umfassendes Konzept vorgelegt, in dem die gravierendsten Konfliktpunkte zwischen Verkehrswegen und bedeutender Wanderwege der Wildtiere sowie die erforderlichen Maßnahmen gegen die Auswirkungen der Zerschneidung der Landschaft klar benannt werden. „Ein Luchs, der vom Harz in die Lüneburger Heide wandern will, läuft an der Autobahn A2 zwischen Hannover und Braunschweig schlicht gegen die Wand“ sagte Jörg-Andreas Krüger, NABU-Fachbereichsleiter Naturschutz. Sechsspurige Autobahnen, Lärmschutzwände, ICE-Trassen und unüberwindbaren Wildschutzzäune entlang der Autobahnen trennten Artgenossen voneinander mit negativen Folgen für die Fortpflanzung. Manche Naturlandschaft gleiche aus Tiersicht heute einem Flickenteppich isolierter Gefängnisse, in dem ihr arttypisches Wanderverhalten nicht mehr möglich sei. Derzeit gibt es in ganz Deutschland nur noch acht unzerschnittene Räume, die größer als 400 Quadratkilometer sind – ein Gebiet, das von einem männlichen Luchs als Revier beansprucht wird.
Der NABU fordert daher in einem ersten Schritt bis zum Jahr 2020 jeweils drei durchgängige Wildwege von Nord nach Süd und West nach Ost wieder zu öffnen. Dafür ist vordringlich die Errichtung von 125 Grünbrücken und andere Querungsbauwerke an den identifizierten Konfliktstellen notwendig. Die dazu erforderlichen Finanzmittel von rund 30 Millionen Euro pro Jahr seien aus den Mitteln des Bundesverkehrswegeplans zu bestreiten. Das Wildkorridorkonzept wurde anhand von Wildkatze, Luchs, Wolf, Rothirsch und Fischotter erstellt. Sie eignen sich als Leitarten, da sie in Deutschland nur noch inselartig verbreitet sind, einen hohen Bekanntheitsgrad genießen und durchlässige Landschaften als Lebensraum benötigen.
Am Beispiel Wildkatze wird die Zerschneidung der Landschaft besonders deutlich. Die europaweit streng geschützte Art kommt heute in Deutschland lediglich auf 4,6 Prozent des ursprünglichen Areals vor. 26 Prozent wären aber noch als Wildkatzenlebensraum geeignet. „Deutschland hat eine ganz besondere Verantwortung für die Wildkatze da hier noch weitgehend, mit Hauskatzen unvermischte Populationen leben“, sagte der Sprecher des Bundesfachausschuss Mammalogie, Mathias Herrmann. Eines der Ziele des Wildwegeplanes ist es, für die scheuen Tiere wieder einen Zugang zum Schwarzwald sowie durchgängige Wanderwege zur Querung des dicht besiedelten Rheintals zu schaffen, um einen Populationsaustausch zwischen den seit 100 bis 200 Jahren isolierten Populationen der Wildkatze einzuleiten und eine natürliche Ausbreitung zu ermöglichen. In Deutschland leben heute noch 3.000 bis 5.000 Wildkatzen. Auch Wölfe benötigen weitläufige Gebiete. Trotz seiner bisher erfolgreichen Rückkehr nach Sachsen ist der Wolf das seltenste Säugetier Deutschlands geblieben. Der NABU möchte mit dem Wildwegeplan nicht nur dazu beitragen, dass Wölfe in Deutschland wieder dauerhaft heimisch werden, sondern auch konfliktfrei mit dem Menschen zusammenleben können.
Mit über 600.000 Kilometern hat Deutschland eines der dichtesten Straßennetze der Welt. Davon zerschneiden 230.000 Kilometer die offene Landschaft. Das Bundesverkehrsministerium will in den kommenden acht Jahren rund 66 Milliarden Euro in den weiteren Aus- und Neubau von Fernstraßen, Wasser- und Schienenwegen investieren. Der NABU fordert die Verkehrsbehörden des Bundes auf, den negativen Auswirkungen des Mobilitätsverhaltens auf die Lebensräume von Wildtieren rasch und wirksam zu begegnen. Neben der Errichtung von 125 so genannten Querungshilfen bis 2020 wie Grünbrücken, Talbrücken und Wilddurchlässen müssen bei geplanten Neu- und Ausbauten auch die Folgen für Wandwege von Wildtieren berücksichtigt werden. Ferner sei sicherzustellen, dass die ermittelten Wildtierkorridore von Luchs & Co. auch tatsächlich durchwandert werden können. (Quelle: www.naturschutz-heute.de)
i Bundeswildwegeplan (PDF; 1,2 MB)



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Nachhaltiges Flächenmanagement




Nachhaltiges Flächenmanagement – ein Handbuch für die Praxis
Rund 100 Hektar Fläche werden täglich für Siedlung und Verkehr in Anspruch genommen, was noch deutlich zu hoch ist. Das vorliegende Handbuch fasst auf 220 Seiten Lösungsvorschläge und Strategien zum Flächensparen zusammen. Hierzu leisteten 45 Forschungsprojekte des Förderschwerpunkts REFINA des Bundesforschungsministeriums einen wichtigen Beitrag. Das UBA war an der Auswahl der Projekte, an Expertenworkshops und Forschungsbegleitkreisen beteiligt. Das Handbuch richtet sich in erster Linie an Entscheidungsträger sowie die planende Verwaltung in Kommunen und Regionen: Es zeigt auf, mit welch vielfältigen Methoden und Instrumenten Flächeninanspruchnahme reduziert und nachhaltiges Flächenmanagement betrieben und kommuniziert werden kann. Herausgeber des Bands sind das Deutsche Institut für Urbanistik und das Planungsbüro BKR. (UBA aktuell 1-2/2011) Publikation/Infos zum Projekt



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Nachhaltiges Regionales Siedlungsflächenmanagement in der Region Stuttgart




(Quelle: region-stuttgart.org)

Der knapp 180-seitige Schlussbericht fasst die Erkenntnisse aus dem Forschungsprojekt Moro-Resim zusammen. In dem Modellvorhaben der Raumordnung (Moro) wurde untersucht, mit welchen Strategien, Konzepten und Instrumenten die räumliche Planung zu einer nachhaltigen und damit flächensparenden Siedlungsentwicklung beitragen kann. Projektpartner waren der Verband Region Stuttgart und das Institut für Städtebau und Landesplanung der Uni Karlsruhe. Gefördert wurde das zweijährige Projekt durch das Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung.
i Die Publikation ist als Band 23 der Schriftenreihe des Verband Region Stuttgart erschienen.



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Naturschutzverbände in Planungsverfahren




(Quelle: idur.de)

Leitfaden für die Beteiligung der Naturschutzverbände in Planungsverfahren von Dirk Teßmer. Der Leitfaden richtet sich an alle aktiven Mitglieder der anerkannten Naturschutzverbände, die sich mit der Beteiligung an Planungsverfahren beschäftigen. Das Heft möchte in auch für den juristischen Laien verständlicher Form die Grundkenntnisse des Naturschutzrechtes vermitteln, die für die effektive Fertigung von Stellungnahmen und Einwendung wichtig sind. Neben einer Darstellung der Beteiligungsfälle wird insbesondere auf den wichtigen Fall der Beteiligung an einem Planfeststellungsverfahren eingegangen. (LNV-RdSchr.1/05)
i Recht der Natur Sonderheft 62; 2004; 125 S., DIN A 5 - Informationsdienst Umweltrecht e.V. im Selbstverlag; Bestellung bei IDUR e.V.; info@idur.de.



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Ökokonten und Kompensationsflächenpools




(Quelle: esv.info)

in der Bauleitplanung und der Fachplanung, Anforderungen - Erfahrungen - Handlungsempfehlungen
Erstmals wird mit diesem Band ein umfassender Überblick über dieses hochaktuelle Thema der Umweltplanung vorgelegt. Er reicht von den fachlichen Grundlagen bis zu den Praxisberichten erfahrener Anwender, die vielfältige Fragen zum Thema beantworten und die Chancen für die Vorhabensträger beschreiben. (LNV-Rdschr.3/05)
i Von Spang / Fischer / Natzschka. Partnerschaft, Landschaftsarchitekten-Biologen-Geographen, und Dipl.-Geograph Dr. Reiter, 2005, 317 S., kartoniert, ISBN 3 503 09034 7, Erich Schmid-Verlag.



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Ökologische Ressourcenanalyse und Bewertung in der Flurneuordnung




In der Schriftenreihe des Landesamtes für Flurneuordnung (Seit 1.1.09 Landesamt für Geoinformation und Landentwicklung - LGL) ist zur ÖRA das Heft 15 "Ökologische Ressourcenanalyse und Bewertung in der Flurneuordnung" erschienen. Ergänzend ist ein Faltblatt herausgegeben worden. (LUBW-Naturschutz-Info 3/2008) >>>Download/Informationsmaterial



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Letzte Aktualisierung: 08.05.2012