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(Quelle: amazon.de) |
Bäume sind Begleiter der Pilger, sie weisen den Weg, erfreuen durch ihren Anblick und Spenden Schatten. Allzu achtlos geht man an ihnen vorüber. Die Autorin stellt sie uns vor: die Namen tragenden uralten Linden und Eichen, die den Jakobsweg säumen, und die vielen anderen Bäume, die Kreuz und Bildstock rahmen. (LNV-Info-Brief 2/11) i „Bäume am Jakobsweg zwischen Main und Bodensee“ von Dr. Hilde Nittinger, Baier Verlag, Gebundene Ausgabe, ISBN 978-3-942081-054.
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(Quelle: oekom.de) |
Perspektiven zu einem unbestimmten Leitbegriff für die Waldwirtschaft Die Diskussion über Gemeinwohlleistungen der Forstwirtschaft und welche Standards im Rahmen der Sozialpflichtigkeit des Eigentums gelten müssen, ist in vollem Gange. Von privater Seite wird der staatlichen Forstverwaltung Ineffizienz vorgehalten, von ökologischer Seite wird zu starke oder ausschließlich Produktionsorientierung bemängelt. In dieser Situation erhofft man sich Klärung von einem Buch wie dem vorliegenden, das die Dokumentation eines Seminars im Juni 2005 darstellt, das vom Institut für Forst- und Umweltpolitik der Universität Freiburg veranstaltet wurde. Wer allerdings konkrete Kriterien einer gemeinwohlorientierten Forstwirtschaft oder gar die Definition einer guten fachlichen Praxis erwartet, wird zunächst enttäuscht. Die Thematik wird wesentlich grundsätzlicher angegangen. In etlichen Beiträgen geht es um die rechtsphilosophische Betrachtung des Gemeinwohlbegriffes an sich, wobei der Bezug zur Forstwirtschaft eher eine Nebenrolle spielt. Trotzdem liefert das Buch – insbesondere im zweiten, konkreteren Teil – einige Informationen und Gedanken, die hilfreiches Rüstzeug sind bei der konkreten Diskussion, welche Standards in der Forstwirtschaft gesetzlich, über Zertifizierungen oder nur freiwillig verankert werden sollten. Was das Buch schuldig bleibt sind Ansätze zur Definition oder gar Quantifizierung von Gemeinwohlleistungen. Darüber hinaus wäre interessant, wie diese Leistungen sinnvoll in Gesetze und andere Regelungen (gute fachliche Praxis) umgesetzt werden können (Dr. G. Bronner; LNV-Rdschr.1/2007) i Michael Memmler, Chantal Ruppert , oekom Verlag, München 2006, 284 S., ISBN-10: 3-86581-018-7.
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(Quelle: buchspektrum.de) |
Zeit für Bäume Beim Spaziergang im Kurpark, am Ufer des Badesees, bei der Waldwanderung fallen sie auf - beeindruckende Bäume, über die man gerne mehr erfahren möchte. Gezielte Antworten auf viele Fragen gibt "Der neue Kosmos Baumführer" von Mark Bachofer und Joachim Mayer. Wer zum Beispiel wissen will, wie ein Blatt des Ginkgo-Baums oder wie die Borke der Rosskastanie aussieht, was die Zwetschge von der Pflaume unterscheidet oder was Silberweide und Zitterpappel gemeinsam haben, braucht in dem Buch nur nachzuschlagen. Der praktische Naturführer stellt 315 Bäume und die 55 häufigsten Sträucher Mitteleuropas umfassend un kompetent in einer Kombination aus Farbfotos und Farbzeichnungen vor. (Sonntag Aktuell / Reise vom 20.8.06) i Kosmos Verlags GmbH, ISBN: 3440102173.
>Natur- und Tierfotografie "Baumriesen"
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(Quelle: wage-buch.de) |
Der Urwald von Bialowies erlangte infolge seiner bewegten Vergangenheit, den gigantisch in den Himmel ragenden Bäumen und wegen des Wildreichtums, insbesondere seines Wahrzeichens - des Wisents -, weltumfassende Berühmtheit. Polnische Könige, russische Zaren, deutsche Machthaber und sozialistische Diktatoren zog dieser Wald geradezu magisch an. Überall finden sich die Spuren deutschen Wirkens: Denk- und Ehrenmale, Gebäude, Brücken, Wege und Waldstrukturen, Traditionen und Überlieferungen. Das ehemalige Hofjagdgebiet der russischen Zaren wurde wegen seiner Einzigartigkeit immer wieder zum Ziel von Eroberungsplänen. Im Ersten Weltkrieg nutzte die deutsche Militär-Forstverwaltung die riesigen, qualitativ hochwertigen Holzreserven und das immense Wildvorkommen für die Versorgung der Armee. Der sich etablierende polnische Staat betrachtete den Wald als Heiligtum, verlor ihn jedoch wieder an die Sowjetunion. Auch der Reichsjägermeister Hermann Göring hatte schon längst einen sehnenden Blick Richtung Osten geworfen und beabsichtigte, im Urwald ein gigantisches Staatsjagdgebiet, ein Naturschutzgebiet des Großdeutschen Reiches, einzurichten. Nach dem 2. Weltkrieg trafen sich in den urigen Gefilden die Staatschefs der sozialistischen Republiken. Auch der Autor ließ sich bei seinen Besuchen in den Bann der Bialowieser Heide ziehen. Die Schönheit und das Ungewöhnliche dieses Gebietes bewogen ihn, über dessen schicksalhafte Geschichte zu recherchieren. „Bisher sind mir nur wenige Bücher untergekommen, in denen Geschichte und Jagd so eng und so überzeugend miteinander verbunden werden. Das Buch ist ein Lese- und Sehgenuss erster Güte.“ P. Conrad (DJZ) i Waleri Ripperger / Wjatscheslaw Semakow, 380 S., 288 sw-Fo.,28 Farbfo., 4 Übersichten, 9 sw-Karten, + DVD ca. 15 min., ISBN:978-3-937216-16-4, Wage-Verlag, Tessin (Meckl).
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Ein Juwel in Europa Im Juni 2011 hat die UNESCO die „Alten Buchenwälder Deutschlands“ als Weltnaturerbe anerkannt. Diese fünf ausgezeichneten Gebiete repräsentieren die wertvollsten Relikte großflächiger naturnaher Buchenwälder in Deutschland. Sie ergänzen das in der Slowakischen Republik und der Ukraine gelegene grenzüberschreitende Weltnaturerbe „Buchenurwälder der Karpaten“. Die BMU-Broschüre stellt die neuen Welterbestätten und die damit verbundenen Maßnahmen zum Schutz der Naturgüter vor. (BMU-Newsletter 11/2011) mehr >>>Online-Bestellung
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(Quelle: amazon.de) |
Ökologie / Ein in Text und Bild fundierter Band - Plädoyer gegen die Holzplantagen Ein romantischer Ort der Ruhe und der Erholung - gewiss ist der Wald das auch heute noch. Aber er ist als Folge vergifteter Luft und verschmutzten Wassers auch ein rechtes Sorgenkind. Und ein Objekt der Interessen von Holzwirtschaft und Jagdverbänden. Ein großformatiger Band mit mehr als 400 Fotos und zahlreichen Grafiken beleuchtet den Wald als Ökosystem im Wandel der Zeit, zeigt den Umbau des Waldes in Deutschland auf: vom natürlichen Laubmischwald zu dichten Nadelforsten, regelrechten Holzplantagen. Optisch nachvollziehbar, wie im Zeitraffer, wird solcher Wandel durch zahlreiche Beispiele aus der Fotosammlung des Autors Georg Meister, der an vielen Orten die Veränderungen über Jahrzehnte dokumentiert hat. Meister war Leiter des Gebirgsforstamts Bad Reichenhall und hat in den 70er Jahren den Nationalpark Berchtesgaden geplant. Er ist, hier unterstützt von seiner Mitautorin Monika Offenberger, einer Biologin, ein Verfechter des naturnahen Waldes und begründet seine Forderung nach Rückbesinnung vielfältig. Aktuell: Naturnahe Wälder bieten mehr Schutz vor Erosion und Überschwemmung. (Quelle: SWP 13.10.05 / SÜDWEST AKTIV / pko) i Georg Meister & Monika Offenberger (2001), 307 S.
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(Quelle: jana-jagd.de) |
Beschreibung: Das 61 Jahre nach dem Verlust der ostpreußischen Heimat in vierter, überarbeiteter Auflage erschienene Buch Elchwald schildert eine einzigartige Landschaft des nördlichen Ostpreußens, den Elchwald, seine reiche Tier- und Pflanzenwelt und die Menschen, die hier noch vor einigen Jahrzehnten lebten. Der 1982 verstorbene Autor Hans Kramer, Leiter des Oberforstamtes Elchwald und letzter Elchjägermeister Deutschlands läßt vor unseren Augen ehemals größte Naturschutzgebiete des Deutschen Reiches und das über 100.000 ha umfassende Staatsjagdrevier wieder erstehen. Wir erleben urwüchsige Wälder, riesige Moore und anmutige Wiesentäler, gewaltige Ströme und viele künstliche Wasserläufe, geschaffen von dem Fleiß mehrerer Menschengenerationen und wir bewundern die ehemalige Dünenlandschaft der Kurischen Nehrung und die Weite des Haffes. Mit wissenschaftlicher Sorgfalt und großer Liebe zu seiner Heimat berichtet der Verfasser über die Entstehung und Entwicklung der verschiedenen Landschaften und deren Flora und Fauna sowie über die Forstwirtschaft und die einzigartigen jagdlichen Verhältnisse dieses riesigen Gebietes beiderseits des Kurischen Haffes. Im Mittelpunkt seht dabei der Elch, die stärkste Hischart der Welt. Eingehend wird seine Naturgeschichte, seine Hege und Bejagung behandelt. Daneben lernen wir aber auch die übrige Tierwelt kennen, die in ihrer Mannigfaltigkeit und Stärke einmalig in Deutschland war. Mit den Augen des Autors begegnen wir dem urigen Wisent und kapitalen Rot- und Damhirschen. Wir verfolgen die natürliche Wiedereinbürgerung des Luchses und erfreuen uns an der zahlreichen und seltenen Vogelwelt, an Adlern und Uhu, Birk- und Haselwaild, Schwarzstorch und Kranich. Ein liebevolles Gedenken widmet Hans Kramer den hier einst lebenden Menschen, den Betreuern von Wald und Wild und den Bewohnern der benachbarten Ortschaften. Die humorvolle Schilderung vieler menschlicher Originale und der nicht immer erfreulichen Begegnungen mit den verschiedenartigsten Jagdgästen lockert den sachlichen Bericht ganz wesentlich auf. Zahlreiche vorzügliche Fotos sind einmalige Dokumente einer vergangenen Zeit. So vermag dieses hervorragende ausgestattete Buch ein verlorenes Paradies in Wort und Bild in unserer Erinnerung festzuhalten. (Quelle: www.jana-jagd.de) i Hardcover, 382 S., zahlreiche Farbfotos, Format: 15 x 23 cm, Bestell-Nr.: JK5600.
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(Quelle: knesebeck-verlag.de) |
Europa ist für uns vor allem durch seine Kulturlandschaften geprägt. Dass man hier aber auch noch Urwälder finden kann, ist weniger bekannt: Unberührte Waldgebiete, durch die Braunbären streifen, in denen Bäume an Altersschwäche sterben und sich die Grau-Eule zur Jagd aufschwingt. Zweieinhalb Jahre war der Fotograf Markus Mauthe im Auftrag von Greenpeace in Europa unterwegs, um die Artenvielfalt und Schönheit dieser Lebensräume mit der Kamera einzufangen. Kein anderer Erdteil wurde vom Menschen derart verändert wie unser Kontinent. Intensive Landnutzung verdrängte die natürliche Vegetation fast vollständig. Urwälder existieren heute nur mehr als Inseln in einer von Menschen geschaffenen Kulturund Industrielandschaft. (Auszug Knesebeck) i Markus Mauthe, Thomas Henningsen; 26,0 x 30,0 cm, Gebunden, 192 S., mit 220 farb. Abb., 08/2011, ISBN 978-3-86873-360-0.
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(Quelle: pirsch.de) |
Seltene Waldbiotope sind das Thema dieses faszinierenden und informativen Sonderheftes. Ein hoher Anteil aller Tier- und Pflanzenarten Deutschlands findet sich in ihrer natürlichen Vielfalt in diesen Lebensräumen. Aus diesem Grund stellt der Gesetzgeber diese Waldgebiete auch unter besonderen Schutz. 18 ausgewählte Biotop-Typen werden in dem Sonderheft mit erstklassigen Bildern und aufschlussreichen, verständlichen Texten präsentiert und laden zu einem Gedanken-Spaziergang durch Flora und Fauna ein. So wird das Sonderheft zu einem Erlebnis für alle Naturinteressierten und zur unentbehrlichen Informationsquelle für Förster und Waldbesitzer, um unbeabsichtigte Veränderungen an diesen Sonderstandorten zu verhindern. (aus PIRSCH 24/2006) i Sonderheft: Deutscher Landwirtschaftsverlag GmbH, www.pirsch.de.
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(Quelle: amazon.de) |
Die Idee zu diesem Buch ist aus einem Wettbewerb der Verantaltungsreihe "Kunst und Kultur im Kreishaus Wesel" entstanden. Anlaß´für diesen Fotowettbewerb war ein Dia-Vortrag von Erich Staudt zum Thema "Geköpfte Kostbarkeit - Die kulturgeschichtliche und ökologische Bedeutung der Kopfweide". Daher war es naheliegend, Herrn Staudt für die Idee eines solchen Buches zu gewinnen. Als nicht nur im Kreis Wesel, sondern bundeseit anerkannter Experte der Kopfbaumpflege kann nun der Autor Staudt dieses Vorhaben dank der Unstützung des Mercator-Verlages verwirklichen. (Auszug Vorwort von Landrat Werner Röhrich März 1988) Erich Staudt: Kopfweiden : Herkunft - Nutzung - Pflege. 2. Auflage, Mercator, Duisburg 1991, ISBN 3-87463-147-8
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(Quelle: regenwald.org/shop) |
Sehen - Staunen - Wissen: Regenwald (Buch) Eine Reise in den artenreichsten Lebensraum der Erde - die tropischen Wälder Mittel- und Südamerikas, Afrikas, Asiens und Australiens. Text von Theresa Greenaway, Fotos von Geoff Dann; 64 S. (Regenwald Report 3/09)
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(Quelle: amazon.de) |
Der französische Naturfotograf und Landschaftsarchitekt Cédric Pollet präsentiert in seinem neuen opulenten Bildband "Rinde" über 80 Bäume auf seinen Reisen in mittlerweile mehr als 25 Ländern der Erde. Jeder Baum ist ein ästhetisches Meisterwerk der Natur, jede Aufnahme ein eigenes Kunstwerk. Das Werk öffnet die Augen für die oft unbeachtete Schönheit der Bäume. (Auszug Fachdienst Naturschutz / Naturschutz-Info 1/2010 / Schott Relations GmbH, Hamburg) i Cédric Pollet: Rinde. Die Wunderwelt der Bäume entdecken. Verlag Eugen Ulmer, Stuttgart 2009. 192 Seiten, 407 Farbfotos, gebunden.
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 © Hartmut Felgner
...im Kohlenstoffhaushalt des Landes Baden-Württemberg Nach einer aktuellen, im Auftrag des Umweltministeriums erstellten Studie "Untersuchungen zur Rolle des Waldes und der Forstwirtschaft im Kohlenstoffhaushalt des Landes Baden-Württemberg" ist in den Wäldern des Landes rund 1.500 Millionen Tonnen klimaschädliches Kohlendioxid gebunden. Das entspricht der Menge, die in einem Zeitraum von etwa 20 Jahren landesweit ausgestoßen wird. Eine nachhaltige Waldbewirtschaftung trägt laut UM ganz erheblich zum Klimaschutz bei. Bei intensiver Nutzung sei es allerdings entscheidend, dass der Waldbestand stabil gehalten werde. Es muss durch Aufforstung sichergestellt werden, dass erneut Biomasse in mindestens gleichem Umfang entsteht, wie sie genutzt wird. (LNV-RdSchr.1/07) >>>
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(Quelle: buchspektrum.de) |
Gespür für Leben neu entdecken Naturphilosophische Gedanken, Erlebnisvermittlung, naturnahe Poesie und zahlreiche Fotos der Wildnis machen dieses Buch zu einem wertvollen Begleiter; mit einem Vorwort von Carl Amery. i von Seitz-Weinzierl, Beate. 2002. Gebunden, 111 S. m. zahlr. Farb.-Abb. 24,5 x 26,5 cm 884g; ISBN 3-935719-12-4; Buch- und Kunstverlag Oberpfalz.
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(Quelle: fachbuchquelle.de) |
„Begegnungen mit Bäumen“ lautet der Titel des Buches, mit dem Wolf Hockenjos 1978 erstmals an die Öffentlichkeit trat. Im Auftrag der Landesforstverwaltung porträtierte der Forstmann und passionierte Fotograph damals Baumoriginale aus ganz Baden-Württemberg. Diese Veröffentlichung ist bis heute ein unübertroffenes Standardwerk für alle Baumfreunde. Dieser Tage legt nun der Autor und langjährige Leiter des inzwischen aufgelösten Schwarzwaldforstamtes Villingen-Schwenningen ein ähnlich eindrucksvolles Buch vor. Es ist seinem Lieblingsbaum - der Weißtanne - gewidmet und von ihm mit meisterhaften und hinreißend schönen Baum- und Waldbildern ausgestattet. Was erwartet den Leser? Für Wolf Hockenjos ist die Tanne die Riesin und „Mimose“ unter Europas Bäumen und der Charakterbaum seines heimatlichen Schwarzwaldes. Er erzählt, wie sie dort einst zusammen mit der Buche die vorherrschende Baumart war, wie sie im Laufe der letzten 200 Jahre von der Fichte verdrängt wird und inzwischen in vielen Gegenden vom Aussterben bedroht ist. Auch in anderen Waldgebieten mit natürlichem Tannenvorkommen ist sie gefährdet. Unter der Überschrift „Sag mir wo die Tannen sind“ berichtet er anschaulich von seinen Streifzügen und Exkursionen auf den Spuren der Tanne durch Europas Wälder. Die zentrale Botschaft des Buches lautet: Wir brauchen eine naturnahe Waldwirtschaft, eine entscheidende Reduzierung der Luftschadstoffe und regulierte Schalenwildbestände. Nur wenn diese Bedingungen erfüllt sind, wird es in Europa auch künftig Tannenwälder geben. Der junge Pensionär legt ein engagiertes, breit angelegtes und sorgfältig ediertes Werk in klarer und verständlicher Sprache vor. Gratulation dem Autor und nicht zuletzt auch dem DRW Verlag. Alle am Wald und am Schutz des Waldes Interessierten werden das Buch mit Gewinn lesen und darüber hinaus Freude an den wunderbaren Farbbildern von Wolf Hockenjos haben (Heiner Grub, Auszug / LNV-RdSchr.4/08) i 232 S., 160 Farbabbildungen, ISBN 978-3-87181-723-6, DRW-Verlag Weinbrenner GmbH & Co. KG .
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(Quelle: amazon.de) |
Claus-Peter Lieckfeld beschreibt den Berufsweg des bayerischen Forstmannes Georg Meister, der für sein Lebensweg im letzten Jahr mit dem rennomierten "Bruno-H.-Schubert-Preis" ausgezeichnet wurde. Die Biografie ist vor allem Meisters Kampf für eine waldgerechte Jagd und Wildhege gewidmet. Das Buch ist nicht zuletzt deshalb besonders lesenswert, weil die Fragen und Auseinandersetzungen, um die es dabei geht, in spannend erzählte Erlebnisse und Geschichten aus dem Leben Georg Meisters verpackt sind. Georg Meister setzt sich kritisch mit Entwicklungen in den Wäldern auseinander und zieht das Fazit: Gewinnmaximierung bei der Holznutzung und der Nutzung des Jagdrechts sowie der Personalabbau bei Förstern und Waldarbeitern, wie sie derzeit in fast allen Bundesländern praktiziert werden, sind ein verhängnisvoller Irrweg. Wir brauchen eine neue Waldpolitik, die den Herausforderungen des Klimawandels gerecht wird. Ihr Ziel muss es sein, für uns und die künftigen Generationen, stabile, naturnahe Mischwälder mit humusreichen, tief durchwurzelten Waldböden zu erhalten und zu schaffen. Offenbar werden heute trotz der neuen Herausforderung viele Fehler der Jagd- und Forstpolitik der letzten siebzig Jahre wiederholt. Dieses Buch hilft, die Fehlentwicklungen zu erkennen und es gibt Hinweise, wie die Probleme gelöst werden können. (Naturschutz-Info 1/2007; Dr. Heiner Grub, Tübingen); ausführliche Buchbesprechung von Wolf Hockenjos in ÖKO JAGD Ausgabe 4/2006. i Westend Verlag 2006 - 248 S., 32 Abb., fester Einband - ISBN 978-3-938060-11-7. Mit einem Vorwort von Hubert Weinzierl (ehem. BUND-Vorsitzender).
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(Quelle: buch.de) |
Das Buch "Urwälder Deutschlands" führt nach Rügen und in den Böhmerwald, vor die Tore Saarbrückens und an die Elbe bei Dessau - dahin, wo Bäume wild wachsen dürfen, in Nationalparks und Naturwaldreservate, in die urwälder von morgen. Der Autor zeigt in Wort und Bild, was so selten und sehenswert geworden ist: Urwüchsige Natur in Deutschen Wäldern. (unsere Jagd 5/2006) i Georg Sperber / Stephan Thierfelder, 160 S., BLV Verlagsgesellschaft, ISBN 3-405-16609-8.
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(Quelle: naturschutz-heute.de) |
Rapp & Schmidt: Baumriesen und Adlerfarn Bereits 1907 wurde die nordhessische Sababurg als wohl bekanntestes urwaldähnliches Gebiet Deutschlands Naturschutzgebiet. In der Waldweide-Landschaft des Reinhardswaldes, wo Jahrhunderte Rinder und Schafe gehütet und Schweine gemästet wurden, entwickelte sich seitdem ein von Menschenhand kaum beeinträchtigtes Naturerlebnisgebiet. Inzwischen zerbrechen die mehrhundertjährigen Eichen und Buchen, fallen um oder sterben ab. Aus der einst als „Urnatur“ verklärten, tatsächlich aber übernutzten Hutelandschaft wird nun ein naturnaher Buchenwald. Unter Beteiligung mehrere NABU-Autoren erzählt ein großformatiger Bild- und Textband aus Anlass des 100-jährigen Bestehens die Geschichte des „Urwaldes“ und dokumentiert den heutigen Zustand. (NATURSCHUTZ heute 2/07) i Hermann-Josef Rapp & Marcus Schmidt (Hg.), 196 S. Euregio 2006. ISBN 978-3-933617-21-7.
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"Gedenkstein" © Hartmut Felgner |
Hrsg.: C. Hinkelmann / H.M.F. Syskowski "Ostpreußische Landschaften in historischen Farbfotos von Dr. Otto Steinfatt, Dr. Ernst Schüz, Walter von Sanden und Fritz Bülowius" (Sonderband III der Buchreihe "Waidwerk in Ostpreußen". Ca. 144 Seiten, etliche Farbfotos, Festeinband, Verlag Neumann-Neudamm, Melsungen. Erscheinungstermin: Frühjahr 2010). (Auszug PIRSCH 21/2009) i Vorbestellung: info@jana-jagd.de, www.neumann-neudamm.de
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 © Hartmut Felgner
Bad Boller Skript über LNV-Zukunftsforum „Waldwechsel“ erschienen Der Tagungsband gibt in übersichtlicher Weise auf über 70 Seiten den Inhalt der Vorträge auf unserem Zukunftsforum wieder, besonders einprägsam erscheinen die Kopien vieler Präsentationsfolien, die sich gut in der täglichen Arbeit verwenden lassen. (LNV-RdSchr.1/07) i Zu beziehen über die Ev. Akademie Bad Boll.
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(Quelle: buchspektrum.de) |
Nationalpark Bayerischer Wald Der Bildband mit über 140 Fotos zeigt den lockenden Ruf der Wildnis im Nationalpark; mit einem Vorwort von Hubert Weinzierl. i Karl Fr. Sinner, Günter Moser; 2006. 128 S. m. zahlr. Farbfotos. 24,5 x 27,5 cm, Gebunden. Buch- und Kunstverlag Oberpfalz, ISBN: 393571937X.
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Neue Broschüre des aid Infodienstes Das unter Federführung von Dr. Heiner Grub entstandene Heft gibt Informationen und Hinweise zum Umfang der Problematik - zu den waldbaulich-ökologischen wie auch zu den ökonomischen Aspekten - sowie zu möglichen Lösungswegen. Die Reduktion überhöhter Schalenwildbestände stellt dabei eine wichtige Grundlage zur Verringerung der Wildschäden dar. Um dies zu erreichen, sind aber häufig weitergehende jagdliche wie auch waldbauliche Maßnahmen erforderlich. Das Heft stellt dazu wichtige Ansatzpunkte vor und skizziert Möglichkeiten eines Ausgleichs zwischen jagdlichen, ökologischen und ökonomischen Zielen. Die Fragen zum Ersatz von Wildschäden werden ebenfalls ausführlich behandelt. (LNV-Infobrief 9/2011) i Bestellseite
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