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BUNDforderungen für eine nachhaltige Kreislaufwirtschaft im Einklang mit Gesundheit und Bodenschutz hier: Stellungnahme zur Klärschlammtrocknung von Gottfried May-Stürmer, Landwirtschaftsfachmann des BUND BW. Ganz kurz zusammengefasst fordert er, Klärschlämme durch Maßnahmen an der Quelle möglichst sauber zu machen, saubere Klärschlämme landwirtschaftlich zu verwerten und Klärschlämme, die dafür zu hoch belastet sind, möglichst nach Volumenreduktion (z.B. durch solare Trocknung) zu deponieren. In einem derartigen Konzept hat Klärschlammtrocknung einen Platz. Abwärmenutzung einer Biogasanlage ist dabei durchaus sinnvoll. Problematisch ist, dass Klärschlammtrocknung häufig als Vorstufe für die Verbrennung eingesetzt wird. Klärschlamm enthält vor allem Wasser, und bei einer Verbrennung ohne vorherige Trocknung würde der Brennwert für das Verdampfen des Wassers wieder draufgehen. Verbrennung von Klärschlämmen ist aber äußerst problematisch wegen der weiträumigen Verteilung der Schadstoffe ("Luftdeponie"). Die Anforderungen, gleichzeitig so heiß zu verbrennen, dass Dioxine etc. vollständig zerstört werden, und so kühl, dass kein Cadmium & Quecksilber durch die Filterdampft, sind nicht vereinbar. Problematisch ist aber nicht die Trocknung, sondern die eventuell anschließende Verbrennung.
i Begrenzung von Schadstoffeinträgen in Böden durch Düngemaßnahmen: Ergebnisse eines Verbundforschungsvorhabens
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